Die EVP-Fraktion entwickelt aktiv enge Beziehungen zu allen EVP-Fraktionen, die in den nationalen Parlamenten der EU-Länder vertreten sind. Wir glauben, dass ein intensiver politischer Dialog mit diesen Fraktionen nicht nur dazu beiträgt, dass die EU besser auf die Bedürfnisse der EU-Bürger eingeht, sondern auch die Prioritäten und Initiativen unserer Fraktion in der EU stärkt. Zusammen machen wir bessere Gesetze, schlagen eine Brücke zu unseren Bürgern und stärken letztendlich die europäische Demokratie.

Wir glauben, dass die den EU-Bürgern nahestehenden nationalen Fraktionen äußerst wichtig für die Demokratie in Europa sind. Deshalb unterstützen wir ihre Beteiligung an den politischen Debatten der EU.

In Bereichen, die nicht in die ausschließliche Zuständigkeit der EU fallen (Bereiche, die derzeitig nicht unter EU-Recht fallen), wachen die nationalen Parlamente über die Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips und stellen so sicher, dass die EU-Gesetzgebung nur dann tätig wird, wenn die Ziele durch lokale oder nationale Maßnahmen nicht ausreichend verwirklicht werden können. Wir sind der Meinung, dass die Zusammenarbeit sich darauf konzentrieren sollte, welchen Mehrwert Europa für eine florierende und sichere Zukunft der europäischen Bürger schaffen kann.

Schon sehr früh hat die EVP-Fraktion die Bedeutung erkannt, mit den EVP-Fraktionen in den nationalen Parlamenten regelmäßig politische Debatten über Themen, die Europa betreffen, zu führen. Wir waren die erste Fraktion, die solche formellen Beziehungen aufgebaut hat, um die nationalen Parlamente bereits früh in das Gesetzgebungsverfahren einzubinden. Und da es notwendig ist, dass Entscheidungen über Europas Zukunft von Politikern und Parteien getroffen werden, die zur Rechenschaft gezogen werden können, statt von Institutionen oder anonymen Verwaltungsapparaten, sind diese interparlamentarischen Sitzungen entscheidend, um eine solide Basis für die künftige europäische Integration zu schaffen.

Wir veranstalten regelmäßige Sitzungen mit gewählten nationalen Parlamentariern aus der EVP-Familie und haben Netzwerke zwischen ihnen und den Europaabgeordneten gegründet. Die wichtigsten dieser interparlamentarischen Treffen sind die Gipfeltreffen der Vorsitzenden der nationalen EVP-Mitgliedsparteien. Weitere Zusammenkünfte sind das Netzwerk für EU-Angelegenheiten und das Netzwerk junger Abgeordneter.  

Summits of EPP Chairs

An diesen Gipfeltreffen nehmen alle EVP-Fraktionsvorsitzenden der nationalen Parlamente der EU und des Europäischen Parlaments teil. Sie kommen zweimal jährlich in Brüssel zusammen, um einen gemeinsamen Standpunkt zu den politischen Ansichten und Prioritäten der EVP-Fraktion auszuarbeiten und aktuelle europäische Fragen zu diskutieren. Die Präsidenten des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission sowie EU-Kommissare, die zur EVP-Familie gehören, können zur Teilnahme an den Gipfeln eingeladen werden.

Netzwerk für EU-Angelegenheiten

Im Netzwerk für EU-Angelegenheiten kommen die Europaabgeordneten der EVP-Fraktion und die europapolitischen Sprecher der Fraktionen in den nationalen Parlamenten zusammen. Dabei handelt es sich entweder um die Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden der Europa-Ausschüsse der nationalen Parlamente oder um die Sprecher der Fraktionsvorsitzenden. Sie treffen sich in regelmäßigen Abständen mit dem Ziel, aktuelle politische Fragen eingehender zu erörtern und so das gegenseitige Verständnis weiter auszugestalten und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu verbessern.

Netzwerk junger Abgeordneter

Das EVP-Netzwerk junger Abgeordneter besteht aus EVP-Europaabgeordneten und der EVP-Familie angehörenden Abgeordneten der nationalen Parlamente, die zum Zeitpunkt ihrer Wahl bis zu 40 Jahre alt waren. Das Netzwerk hat ein beliebtes Austauschprogramm für nationale Parlamentarier in die Wege geleitet. Das sogenannte Erasmusprogramm für junge Abgeordnete, ermöglicht es den nationalen Parlamentariern, Zeit in der EVP-Fraktion zu verbringen und ihr Netzwerk und Wissen über die Europäische Union auszuweiten. Die jungen Abgeordneten sind aktiv in die politische Debatte über die Zukunft Europas eingebunden.

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