Die Gesundheitsrevolution in Europa beginnt jetzt

20.04.2026

Die Gesundheitsrevolution in Europa beginnt jetzt

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Medizinischer Check-up für Senioren

Was bedeutet es wirklich, die Patienten in den Mittelpunkt Europas zu stellen?

Am 7. April, dem Weltgesundheitstag, werden wir daran erinnert, dass Gesundheit kein abstraktes Prinzip ist: Sie ist gelebte Realität. Sie ist der Unterschied zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Zugang und Ungleichheit, zwischen Innovation und Stagnation.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten ohne größere Reformen hat die Europäische Union nun einen entscheidenden Schritt getan. Nach intensiven Verhandlungen über mehr als 400 Gesetzesartikel hat die EVP-Fraktion das erreicht , was viele für unerreichbar hielten: die ehrgeizigste Überarbeitung des EU-Arzneimittelrechts seit einer Generation. Dies ist nicht nur ein legislativer Erfolg der EVP, sondern auch eine erfüllte Verpflichtung.

Unser Ziel war von Anfang an klar: Wir wollen einen Rechtsrahmen schaffen, der die Patienten in den Mittelpunkt stellt und gleichzeitig sicherstellt, dass Europa bei Innovationen weltweit führend bleibt und unsere nationalen Gesundheitssysteme wirtschaftlich nachhaltig sind. Diese Ziele stehen nicht im Widerspruch zueinander, sie sind untrennbar miteinander verbunden.

Jüngste Daten unterstreichen, warum Handlungsbedarf besteht. Laut Eurostat gibt es in den Mitgliedstaaten nach wie vor gesundheitliche Ungleichheiten, und Millionen von Europäern berichten, dass ihr medizinischer Bedarf aufgrund von Kosten, Entfernung oder Wartezeiten nicht gedeckt ist. Die öffentlichen Ausgaben für die Gesundheitsversorgung steigen weiter an, was sowohl auf die demografische Alterung als auch auf die zunehmende Nachfrage nach innovativen Behandlungen zurückzuführen ist. Gleichzeitig werden in immer mehr Ländern Engpässe bei der Versorgung mit Arzneimitteln gemeldet, was die Anfälligkeit der Lieferketten unterstreicht.

Diese Zahlen sind nicht nur Statistiken, sondern ein Aufruf zum Handeln. Einer der zentralen Pfeiler der Reform ist die Verbesserung des Zugangs zu Arzneimitteln für alle Europäer. Kein Patient sollte aus geografischen Gründen oder aufgrund der Marktdynamik zurückgelassen werden. Egal, ob es sich um ein Kind handelt, das gegen Krebs kämpft, oder um jemanden, der mit einer seltenen Krankheit lebt, diese Reform stärkt die Anreize zur Entwicklung von Behandlungen, für die es heute noch keine gibt. Durch die Gewährung eines bis zu elfjährigen Daten- und Marktschutzes, der für wichtige Innovationen wie neue antimikrobielle Mittel noch weiter verlängert werden kann, setzen wir ein deutliches Zeichen: Europa belohnt diejenigen, die in die Rettung von Leben investieren.

Gleichzeitig haben wir dafür gesorgt, dass die Innovation nicht auf Kosten der Erschwinglichkeit geht: Der sofortige Markteintritt von Generika und Biosimilars, sobald der Schutz ausläuft, wird dazu beitragen, die Kosten zu senken und den Zugang zu erweitern. Dies ist ein ausgewogener Ansatz, der das geistige Eigentum schützt und gleichzeitig unnötige Verzögerungen im Wettbewerb verhindert.

Nach Ansicht der EVP-Fraktion ist die strategische Autonomie im Gesundheitswesen nicht mehr optional, sondern unverzichtbar. In diesem Sinne haben wir die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Pharmasektors gestärkt. Weniger Bürokratie, klarere Regeln und eine starke Förderung von Arzneimitteln "Made in (oder mit) Europe" werden dazu beitragen, Produktion und Innovation auf unserem Kontinent zu verankern.

Darüber hinaus erfordert die antimikrobielle Resistenz, eine der dringlichsten Gesundheitsbedrohungen unserer Zeit, die oft als "stille Pandemie" bezeichnet wird, dringende Maßnahmen. Mit harmonisierten Verschreibungsvorschriften, klaren Warnhinweisen und der Möglichkeit strengerer Maßnahmen unternehmen wir entscheidende Schritte, um die Wirksamkeit von Antibiotika für künftige Generationen zu erhalten.

Entscheidend ist, dass wir uns dafür eingesetzt haben, dass die Reformgesetze auch ein grundlegendes Prinzip anerkennen: Die Gesundheitsversorgung beginnt auf der lokalen Ebene. Apotheker, die oft die erste Anlaufstelle für Patienten sind, werden in die Lage versetzt, eine größere Rolle zu spielen, einschließlich der Zubereitung wichtiger Arzneimittel, wenn keine Alternativen verfügbar sind. Gleichzeitig wird durch die Einführung digitaler Packungsbeilagen der Zugang zu Informationen modernisiert und gleichzeitig sichergestellt, dass niemand davon ausgeschlossen wird.

Was bedeutet es also wirklich, die Patienten in den Mittelpunkt Europas zu stellen? Es bedeutet, einen echten Wandel herbeizuführen, der fair und zukunftsorientiert ist, damit jeder Bürger in jedem Mitgliedstaat Zugang zu der medizinischen Versorgung hat, die er verdient. Keine Slogans, sondern Lösungen; keine Versprechen, sondern Fortschritt.

Redaktionshinweis

Mit 185 Mitgliedern aus allen EU-Mitgliedstaaten ist die EVP-Fraktion die größte Fraktion im Europäischen Parlament.

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