Einigung zur Vermeidung von Arzneimittelengpässen erzielt

12.05.2026 6:29

Einigung zur Vermeidung von Arzneimittelengpässen erzielt

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Aufnahme einer jungen Apothekerin, die einer reifen Frau in einer Apotheke hilft

Die EVP-Fraktion begrüßt die heutige Einigung über das Gesetz über kritische Arzneimittel, das dazu beitragen wird, Arzneimittelknappheit in der EU zu verhindern. Wir haben eine historische Einigung über den "Critical Medicines Act" erzielt, die die Interessen der Patienten in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellt. Diese bahnbrechende Einigung stärkt die Widerstandsfähigkeit Europas und fördert die Wettbewerbsfähigkeit unseres Pharmasektors", sagte Tomislav Sokol MdEP, Sprecher der EVP-Fraktion im Ausschuss für öffentliche Gesundheit des Europäischen Parlaments.

Die Vereinbarung führt neue Maßnahmen ein, um Engpässe bei kritischen Arzneimitteln in der EU zu verhindern und gleichzeitig die strategische Autonomie Europas in der Arzneimittelherstellung und in den Lieferketten zu stärken. "Unser Ziel ist klar: Wir wollen sicherstellen, dass die Patienten die Medikamente erhalten, die sie brauchen, wenn sie sie brauchen", sagte der Europaabgeordnete Sokol.

"Durch die Einführung der kooperativen Beschaffung auf europäischer Ebene für kritische Arzneimittel, Arzneimittel von gemeinsamem Interesse und Arzneimittel für seltene Leiden ergreifen wir konkrete Maßnahmen, um Engpässe zu beseitigen und die Versorgungssicherheit in der gesamten Union zu verbessern", so Sokol weiter. "Wir haben auch Bestimmungen eingeführt, die verhindern sollen, dass nationale Bevorratungsverpflichtungen in einem Mitgliedstaat zu Engpässen in einem anderen führen. Mit einer stärkeren Koordinierung verstärken wir die Solidaritätsmechanismen und stärken die Rolle der Mitgliedstaaten bei der Sicherstellung der Verlagerung und Verfügbarkeit wichtiger Arzneimittel in ganz Europa."

Die Vereinbarung zielt darauf ab, die Produktion von Arzneimitteln in Europa zu erhöhen, indem Hersteller mit Sitz in der EU bei Beschaffungsverfahren bevorzugt werden. "Dies ist ein klares Signal, dass Europa sich für die Stärkung seiner pharmazeutischen Produktionsbasis einsetzt und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit und strategische Autonomie stärkt", fügte Sokol hinzu.

Darüber hinaus soll der neue Rahmen eine größere Vorhersehbarkeit für die Industrie schaffen und die Pharmaunternehmen ermutigen, eine aktivere Rolle bei der Versorgung des europäischen Marktes zu spielen. Strategische Projekte im Rahmen des Gesetzes über kritische Arzneimittel werden von potenziellen EU-Finanzierungsmöglichkeiten sowie von schnelleren und effizienteren Genehmigungsverfahren profitieren.

"Europa muss seine pharmazeutischen Produktionskapazitäten ausbauen, um wettbewerbsfähig zu werden und sich selbst versorgen zu können. Der Critical Medicines Act ist in dieser Hinsicht ein wichtiger Schritt nach vorn", schloss Sokol.

Redaktionshinweis

Mit 185 Mitgliedern aus allen EU-Mitgliedstaaten ist die EVP-Fraktion die größte Fraktion im Europäischen Parlament.

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