Gerechter Zugang zu Arzneimitteln in allen EU-Mitgliedstaaten

20.01.2026 13:00

Gerechter Zugang zu Arzneimitteln in allen EU-Mitgliedstaaten

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Ein Apotheker bei der Inventur von Arzneimitteln im Hinterzimmer der Apotheke

"Die Verabschiedung des Gesetzes über kritische Arzneimittel wird die EU-Koordinierung in Bezug auf nationale Vorräte und Notfallreserven stärken, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Pharmaindustrie fördern und dazu beitragen, Engpässe bei Arzneimitteln zu verhindern, indem sichergestellt wird, dass Patienten Zugang zu den benötigten Medikamenten haben", sagte Tomislav Sokol MdEP, Sprecher der EVP-Fraktion im Ausschuss für öffentliche Gesundheit des Europäischen Parlaments, nach der heutigen Abstimmung im Europäischen Parlament.

"Der Pharmasektor ist für die Europäische Union von strategischer Bedeutung. In der heutigen geopolitischen Situation muss Europa seine Wettbewerbsfähigkeit steigern und die Sicherheit der Patienten gewährleisten, indem es seine Pharmaindustrie stärkt und die Produktion innerhalb der Union erhöht. Auf diese Weise können wir strategische Abhängigkeiten verringern und die Versorgung sowohl mit kritischen Arzneimitteln als auch mit Arzneimitteln von gemeinsamem Interesse sicherstellen", sagte Sokol.

"Wir haben konkrete Ergebnisse erzielt. Durch die Verbesserung des Informationsaustauschs, die Angleichung der Bereitschaft und die Stärkung gemeinsamer Reaktionen können wir Engpässe früher erkennen und gemeinsam bewältigen, so dass die Patienten in allen Mitgliedstaaten einen fairen Zugang haben. Diese Reform bringt Europa auf den Weg zu einer widerstandsfähigeren und autonomeren Arzneimittelversorgung", fügte Sokol hinzu.

"Wir haben auch - so Sokol weiter - ein klares und gestärktes Prinzip im öffentlichen Beschaffungswesen eingeführt: Der Preis darf nicht mehr das einzige Kriterium bei der Vergabe von Aufträgen für Arzneimittel sein. Die Versorgungssicherheit, die Belastbarkeit der Produktionsketten und die Produktionskapazitäten in der Europäischen Union müssen berücksichtigt werden. Dieser 'Buy European'-Ansatz stellt sicher, dass das öffentliche Beschaffungswesen zuverlässige Lieferanten unterstützt, die Arzneimittelproduktion in der EU stärkt und zu einer langfristigen Versorgungssicherheit für Patienten in ganz Europa beiträgt."

"Öffentliche Mittel müssen mit öffentlicher Verantwortung einhergehen. Unternehmen, die EU-Fördermittel erhalten, sollten klare Verpflichtungen eingehen - angefangen bei der vorrangigen Belieferung des EU-Marktes und dem Beitrag zur Produktionskapazität in Europa. Dadurch wird die Industriepolitik mit der öffentlichen Gesundheit in Einklang gebracht und sichergestellt, dass öffentliche Investitionen den Bürgern spürbare Vorteile bringen", schloss Sokol.

Redaktionshinweis

Mit 188 Mitgliedern aus allen EU-Mitgliedstaaten ist die EVP-Fraktion die größte Fraktion im Europäischen Parlament.

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