Griechische Ratspräsidentschaft: Europäische Solidarität ist der Schlüssel zum Erfolg

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"Wenn es eine Sache gibt, welche die Menschen in Griechenland gelernt haben, ist es die, dass die europäische Solidarität existiert und dass konkrete, nachhaltige Lösungen nur in Europa gefunden werden können. Dies ist der Beginn der neuen, griechischen Ratspräsidentschaft - es ist die Fünfte! Mit so viel Erfahrung hinter sich, bin ich sicher, dass diese Ratspräsidentschaft ein Erfolg wird ", sagte der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Joseph Daul, während der Debatten über die Prioritäten der rotierenden EU-Ratspräsidentschaft, die am 1. Januar 2014 von Griechenland übernommen wurde.


Joseph Daul betonte, dass Europa einen Weg aus der Rezession finden muss um Arbeitsplätze zu schaffen, was nur durch nachhaltiges Wachstum geschehen kann: "Mit ihren Prioritäten hält die griechische Ratspräsidentschaft den Schlüssel in der Hand um ihre Ziele zu erreichen. Diese Prioritäten stehen im Mittelpunkt der Prioritäten unserer politischen Familie: Die Rückkehr zu Wachstum, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die Förderung des sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalts, Strukturreformen, die Vertiefung der wirtschaftlichen Integration und die Erreichung der Wirtschaftsunion."


Die Vorsitzende der griechischen Delegation in der EVP-Fraktion, Marietta Giannakou, sagte, dass Griechenland die EU-Ratspräsidentschaft zu einem sehr entscheidenden Moment für Europa und für die Zukunft der europäischen Integration übernimmt: "Nach einer langen Periode der starken Zwischenstaatlichkeit, ist es Zeit für die Wiederherstellung der Gemeinschaftsmethode, die durch den Vertrag von Lissabon gestärkt wurde. Es ist eine große Chance für die Union an sich. Gerade in einer Zeit, in der der Aufmarsch der Euroskepsis in Europa vorzudringen scheint, müssen wir die strukturellen Probleme korrigieren, die durch die Krise zutage traten. Und ich bin zuversichtlich, dass die griechische Ratspräsidentschaft einen großen Beitrag bei der Lösung dieser Probleme bieten kann."


"Die griechische Präsidentschaft deckt sich mit den bevorstehenden Europawahlen und die Umsetzung des Vertrags von Lissabon, der zum ersten Mal den europäischen politischen Parteien ermöglicht einen Kandidaten für den Posten des Präsidenten der Europäischen Kommission vorzuschlagen; etwas, das noch mehr Akzeptanz in der Bevölkerung bringen wird", fügte Marietta Giannakou hinzu.

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