Jeder Einflug einer russischen Drohne muss eine einheitliche Reaktion Europas auslösen

Jeder Einflug einer russischen Drohne muss eine einheitliche Reaktion Europas auslösen

16.06.2026 12:30

Jeder Einflug einer russischen Drohne muss eine einheitliche Reaktion Europas auslösen

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Eine im Iran hergestellte „Kamikaze“-Drohne vom Typ Shahed-136 fliegt über Kermanshah

Die EVP-Fraktion fordert, dass Europa russische Provokationen nicht länger toleriert und entschlossen reagiert. Angesichts der zunehmenden Luftraumverletzungen, Drohnenbedrohungen, Sabotageakte, Desinformation und GPS-Störungen durch Russland muss Europa seine Grenzen verteidigen, seinen Luftraum schützen, seine Fähigkeiten zur Abwehr von Drohnen ausbauen und enger mit der Ukraine zusammenarbeiten.

„Russische Eingriffe in den EU-Luftraum sind völlig inakzeptabel, und wir müssen Russland das klar machen. Wenn ein feindlicher Aggressor einen Mitgliedstaat ins Visier nimmt, richtet er sich gegen die gesamte EU. Er wird daher mit einer einheitlichen Reaktion konfrontiert werden“, sagt der Europaabgeordnete Pekka Toveri, der als Verhandlungsführer der EVP an der Entschließung des Parlaments zu den provokativen Aktionen Russlands und den Drohnenüberflügen in Rumänien, den baltischen Staaten und Finnland mitgewirkt hat, über die heute im Laufe des Tages debattiert wird.

„Russische Provokationen sind ein Mittel, um die Entschlossenheit und die Reaktion der EU auf die Probe zu stellen. Wir müssen Entschlossenheit und starke militärische Fähigkeiten zeigen. Jeder Mitgliedstaat hat das Recht, russische Flugzeuge abzuschießen, die seinen Luftraum verletzen. Das ist eine verhältnismäßige und legitime Reaktion auf russische Einflüge und Provokationen.“

„Wir müssen nun dringend unsere Fähigkeiten zur Abwehr von Drohnen verbessern, und dies muss in enger Zusammenarbeit mit der Ukraine geschehen“, sagte Toveri. Er erinnerte zudem daran, dass die EU mit verschiedenen anderen Formen aggressiven Verhaltens Russlands konfrontiert ist, darunter Sabotage, Desinformation und GPS-Störungen. „All dies zeigt, dass Russland die EU als Feind betrachtet.“

„Es gibt allen Grund, Europas Türen gegen russische Eingriffe in unseren Luftraum, auf unser Territorium und in unsere Gewässer zu verschließen“, schließt Toveri.

Redaktionshinweis

Mit 185 Mitgliedern aus allen EU-Mitgliedstaaten ist die EVP-Fraktion die größte Fraktion im Europäischen Parlament.

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