Einigung erzielt: Hartes Vorgehen gegen Sextortion und Grooming von Kindern

Einigung erzielt: Hartes Vorgehen gegen Sextortion und Grooming von Kindern

22.06.2026 15:04

Einigung erzielt: Hartes Vorgehen gegen Sextortion und Grooming von Kindern

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Trauriges, misshandeltes Kind weint

Die EVP-Fraktion hat eine wegweisende Einigung zur Bekämpfung von Sextortion, Online-Grooming und dem Einsatz künstlicher Intelligenz bei sexuellem Kindesmissbrauch erzielt. Nach den abschließenden Verhandlungen am Montag stellt das neue europäische Gesetz die Herstellung und Verbreitung von Tools zur Erzeugung von KI-Material über sexuellen Kindesmissbrauch ausdrücklich unter Strafe, verbietet Handbücher für Online-Täter und stärkt den Schutz der Opfer in ganz Europa. 

„Wenn es um den Schutz von Kindern geht, können wir nie ehrgeizig genug sein, und mit diesem wegweisenden Gesetz machen wir einen riesigen Schritt nach vorne“, sagte der Europaabgeordnete Jeroen Lenaers, der Verhandlungsführer des Parlaments für dieses Gesetz. „Wir haben erfolgreich eine historische Verlängerung der Verjährungsfrist für Vergewaltigung von Kindern durchgesetzt. Das bedeutet, dass Opfer in der gesamten EU nun das gesetzliche Recht haben, bis zum Alter von mindestens 50 Jahren Gerechtigkeit zu suchen – wodurch kurze, willkürliche Fristen beseitigt werden, die es Tätern ermöglichten, einer Bestrafung zu entgehen.“

„Dies ist eine vollständige Neugestaltung der Art und Weise, wie Europa dieses Übel bekämpft“, fügte Lenaers hinzu. „Wir haben nicht nur die Vorschriften aktualisiert: Wir haben das gesamte Schutznetzwerk gestärkt, indem wir Kinderhotlines ausgebaut, kostenlosen Rechtsbeistand eingeführt und die Strafen verschärft haben. Wir geben Opfern und Überlebenden die lebenslange Unterstützung und Gerechtigkeit, die sie verdienen.“

Redaktionshinweis

Mit 185 Mitgliedern aus allen EU-Mitgliedstaaten ist die EVP-Fraktion die größte Fraktion im Europäischen Parlament.

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