Europäische Lebensmittelproduktion jetzt steigern

22.03.2022 11:33

Europäische Lebensmittelproduktion jetzt steigern

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Weizenfeld gegen den blauen Himmel

"Die Europäische Kommission muss eine klare Linie verfolgen, um die europäischen Landwirte dabei zu unterstützen, jetzt so viele Lebensmittel wie möglich anzubauen", sagte Herbert Dorfmann MdEP, Sprecher der EVP-Fraktion im Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments.

"Der russische Angriff auf die Ukraine hat eine weltweite Nahrungsmittelkrise ausgelöst. Die beiden Länder produzieren ein Drittel des weltweiten Weizens, ganz zu schweigen von anderen Getreidesorten und Ölsaaten. Wenn ein großer Teil dieser Produktion von den Weltmärkten abgeschnitten wird, sind die Ärmsten die ersten, die darunter leiden. Europa ist ein Nettoexporteur von Nahrungsmitteln, aber wir müssen unser Bestes tun, um unsere eigene Produktion mit allen verfügbaren Mitteln zu steigern", sagte Dorfmann.

"Wir haben die Europäische Kommission aufgefordert, alle Rechtsvorschriften zu verschieben, die die Nahrungsmittelproduktion einschränken könnten. Die Kommission muss die Ziele und den Zeitplan der Farm to Fork- und der Biodiversitätsstrategie-Gesetzesvorschläge überprüfen, vor allem die Vorschläge zu Pflanzenschutzmitteln, zur Wiederherstellung der Natur und zur Sorgfaltspflicht in der Lieferkette. Die Kommission muss auch eine gründliche Folgenabschätzung dieser Vorschläge durchführen, wie es die EVP-Fraktion seit langem fordert", betonte Dorfmann.

"Das Ziel, die Produktionsflächen um 10 Prozent zu reduzieren, ist unter den derzeitigen Marktbedingungen nicht umsetzbar", so Dorfmann. "Wir begrüßen die Entscheidung, wie von der Kommission vorgeschlagen, ökologische Schwerpunktflächen für die Lebensmittelproduktion zu nutzen. Aber um produktiv zu sein, müssen die Landwirte auf diesen Flächen auch Pflanzenschutz- und Düngemittel einsetzen dürfen."

"Die Kommission muss eine klare Linie fahren, um unseren Landwirten Sicherheit zu geben. Nur eine solche Sicherheit kann unsere zukünftigen Ernten sichern."

Auf Initiative der EVP-Fraktion wird sich das Plenum des Europäischen Parlaments morgen mit der Ernährungssicherheit vor dem Hintergrund des russischen Krieges gegen die Ukraine befassen.

Redaktionshinweis

Mit 177 Mitgliedern aus allen EU-Mitgliedstaaten ist die EVP-Fraktion die größte Fraktion im Europäischen Parlament.

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