Europas Verteidigungsinnovation erhält einen beschleunigten Weg

Europas Verteidigungsinnovation erhält einen beschleunigten Weg

06.10.2026 12:39

Europas Verteidigungsinnovation erhält einen beschleunigten Weg

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Professor im Gespräch mit Studierenden über Drohnen

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben heute mit überwältigender Mehrheit (536 Ja-Stimmen, 101 Nein-Stimmen und 16 Enthaltungen) das AGILE-Programm verabschiedet, ein neues EU-Instrument in Höhe von 115 Millionen Euro für schnelle Innovationen im Verteidigungsbereich, dessen Start für nächstes Jahr geplant ist.

„AGILE ist unerlässlich, um Europas KMU, Start-ups und Scale-ups im Verteidigungsbereich in die Lage zu versetzen, die Fähigkeiten, die unsere Streitkräfte benötigen, in nur vier Monaten – weniger als der Hälfte der üblichen Förderdauer – zu entwickeln, zu produzieren und bereitzustellen. Dank AGILE können wir entschlossen handeln, bevor die Technologien von heute zu den veralteten Lösungen von morgen werden“, sagt Eszter Lakos, MdEP und Verhandlungsführerin der EVP-Fraktion für dieses Dossier im Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung.

„Die EVP-Fraktion hat mehrere Verbesserungen am Vorschlag der Kommission durchgesetzt, unter anderem durch die Erleichterung der Kontaktaufnahme zwischen innovativen Unternehmen, traditionellen Akteuren der Verteidigungsindustrie und den Streitkräften der Mitgliedstaaten“, fährt Lakos fort. 

„Mit AGILE bauen wir Bürokratie ab und öffnen die Tür für Start-ups, KMU und neue Akteure in der europäischen Verteidigungsindustrie. Die EVP stellt sicher, dass die Ergebnisse dieses Programms eine realistische Chance haben, auf dem Markt Fuß zu fassen und zu einer militärischen Fähigkeit zu werden“, betont Jan Farský, MdEP und Verhandlungsführer der EVP-Fraktion im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie. 

„Frühere Verteidigungsprogramme wurden durch politische Spielchen und interinstitutionelle Auseinandersetzungen unnötig verzögert. Mit AGILE haben wir den Bürgern und der Industrie gezeigt, dass europäisches Gesetzgebungshandeln zügig und konstruktiv sein kann“, schließt Farský.

Redaktionshinweis

Mit 184 Mitgliedern aus allen EU-Mitgliedstaaten ist die EVP-Fraktion die größte Fraktion im Europäischen Parlament.

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