Die EVP-Fraktion erwartet, dass die Binnenmarktstrategie KMU, Start-ups und dem Dienstleistungssektor neue Impulse verleihen wird

Die EVP-Fraktion erwartet, dass die Binnenmarktstrategie KMU, Start-ups und dem Dienstleistungssektor neue Impulse verleihen wird

28.10.2015 11:53

Die EVP-Fraktion erwartet, dass die Binnenmarktstrategie KMU, Start-ups und dem Dienstleistungssektor neue Impulse verleihen wird

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Die EVP-Fraktion erwartet, dass die heute in Brüssel vorgestellte Binnenmarktstrategie der Europäischen Kommission KMU, Start-ups und dem Dienstleistungssektor neue Impulse verleihen wird.

„Die Binnenmarktstrategie muss einen frischen Aufschwung für eine der Säulen der europäischen Integration bringen, nämlich den Binnenmarkt. Das Wirtschaftswachstum in der EU betrug im vergangenen Jahr lediglich 1,4 %. Die Arbeitslosigkeit lag in den letzten drei Jahren mit über 10 % zu hoch. Wir haben eine Investitionslücke von 400 Milliarden Euro im Vergleich zum Niveau vor der Krise. Wir müssen endlich die Potenziale freisetzen, die unsere KMU und Start-ups in unserer Wirtschaft entfalten könnten“, sagte die Europaabgeordnete Lara Comi, Berichterstatterin des Europäischen Parlaments für die Binnenmarktstrategie.

„Der vorgeschlagene Rahmen basiert auf fünf Schlüsselkonzepten: Vereinfachung, Abbau von Hindernissen, Erleichterung der Unternehmensgründung, Zugang zu Finanzmitteln und Innovation. Diese Konzepte müssen für unsere Unternehmen in ganz Europa Realität werden.“

„Die Revolution, die wir brauchen und die Kommissarin Bieńkowska in diesem Dokument zu Recht entwirft, besteht darin, Unternehmer zu motivieren, mit ihren Unternehmen europaweit tätig zu werden: Die Geschäftstätigkeit im Binnenmarkt muss zur Normalität werden und darf nicht länger die Ausnahme sein, wie es heute für viele noch der Fall ist“, fügte Comi hinzu.

Der Sprecher der EVP-Fraktion im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments, Andreas Schwab, forderte die Kommission nachdrücklich auf, Hindernisse für Dienstleister abzubauen: „Auf dem Dienstleistungsmarkt haben wir es mit einem großen ungenutzten Potenzial zu tun“, sagte er. „Wir sollten jedoch gut funktionierende Strukturen jetzt nicht grundlegend umgestalten, sondern vielmehr auf den bereits bestehenden hohen Qualitätsstandards für alle Mitgliedstaaten aufbauen.“

Schwab hob die Bemühungen der Kommission hervor, die Regeln des „traditionellen“ Binnenmarkts auf das digitale Zeitalter zu übertragen. „Dies ist von größter Bedeutung für unsere innovativen Unternehmen, insbesondere für Start-ups in Europa.“

„Um der europäischen Wirtschaft neuen Schwung zu verleihen, brauchen wir einen wettbewerbsfähigeren und effizienteren Sektor für freiberufliche Dienstleistungen. Die volle Ausschöpfung des Potenzials des Binnenmarkts könnte jährlich 615 Milliarden Euro oder einen Anstieg des EU-BIP um 4,4 % generieren. Das dürfen wir nicht außer Acht lassen. Es liegt im Kern der europäischen Idee, dass nur grenzüberschreitende Zusammenarbeit Europa stärker machen kann“, schloss Schwab.

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