Zu den Beratungsergebnissen des Nationalen Sicherheitsrats in Sofia sagte der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Joseph Daul:

„Im Namen der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament gratuliere ich der bulgarischen Regierung zur erfolgreichen Untersuchung des brutalen Ereignisses am Sarafowo-Flughafen letzten Juli. Wir verurteilen nochmals aufs Schärfste die grausame und sinnlose Ermordung unschuldiger Menschen. Die Organisatoren und Täter dieses und ähnlicher Anschläge müssen vor Gericht gebracht werden. Terrorismus in all seinen Formen ist eine der gefährlichsten Bedrohungen von Frieden und Sicherheit und gänzlich inakzeptabel. Daher begrüßen wir Bulgariens Politik der Zusammenarbeit mit allen Freunden und Verbündeten im globalen Kampf gegen Terrorismus.

Mit großer Bestürzung habe ich heute erfahren, dass der Vorsitzende der PES, Herr Stanischew, sich in der Debatte, die auf die gestrige Veröffentlichung folgte, auf die Seite der Hisbollah gestellt hat, wie man auf der offiziellen Webseite der Organisation lesen kann. In Zeiten wichtiger Entscheidungen, wenn die Glaubwürdigkeit und Verantwortlichkeit Bulgariens auf dem Prüfstand steht, sollten alle politischen Vorsitzenden zusammenstehen.

Mit großer Bestürzung habe ich heute erfahren, dass der Vorsitzende der PES, Herr Stanischew, sich auf die Seite der Hisbollah gestellt hat Joseph Daul, MdEP

Angesichts der Tatsache, dass der Anschlag in einem EU-Mitgliedstaat ausgeführt wurde, unterstütze ich Bulgarien in seiner Absicht, die Ergebnisse der Untersuchung seinen europäischen Partnern zu präsentieren. Zusammen werden wir spezifische Maßnahmen diskutieren, um für die Zukunft ähnliche Terroranschläge zu verhindern.“

„Nur wenn die Ergebnisse der Untersuchung zu diesem Attentat offengelegt werden, kann in Bulgarien wieder Gerechtigkeit hergestellt werden und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Europa und anderswo aufrechterhalten werden. Das Vorgehen von Hisbollah, das vom Iran unterstützt wird und Terrorismus nach Europa bringt, kann nicht stillschweigend toleriert werden“, fügte MdEP Elmar Brok, der Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlamentes, hinzu.

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