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EU-Parlament fordert Erhöhung der Entwicklungsfinanzierung

Straßburg, 19. Mai 2015 (OTS-PD) Paul Rübig fordert eine Erhöhung der Entwicklungsfinanzierung. "Wir wollen den Menschen in Entwicklungsländern Perspektiven geben. Entschlossenes Handeln und eine ausreichende gesamteuropäische Entwicklungsfinanzierung ist daher das Gebot der Stunde", so der EU-Abgeordnete, der die Resolution im Namen der Europäischen Volkspartei (EVP) verhandelt hat.

"Wir müssen unsere Anstrengungen in der Entwicklungszusammenarbeit schrittweise anheben und gezielt Investitionen in Gesundheit, Bildung, Energie- und Wasserversorgung fördern", betont Rübig. Wesentlich sei eine Unterstützung der Länder hin zu mehr Rechtssicherheit. "Eine Stabilisierung von Entwicklungsländern gibt vielen Menschen wieder eine Zukunftsperspektive. Als Nebeneffekt würde auch der Migrationsdruck Richtung Europa sinken", unterstreicht Rübig die Notwendigkeit zu handeln.

Wir müssen unsere Anstrengungen in der Entwicklungszusammenarbeit schrittweise anheben. Paul Rübig MEP

Ausreichende Arbeitsplätze, "gerade für die Jungen", sind für den EU-Abgeordneten essentiell. "Gezielte Mikrokredite, die es beispielsweise einer afrikanischen Schneiderin erlauben, ihre erste Nähmaschine zu kaufen, um sich dann als Unternehmerin selbstständig zu machen, haben sich als Erfolg herausgestellt", so Rübig.

Berücksichtigen müsse man in der Debatte auch die wirtschaftlichen Realitäten der EU-Mitgliedsstaaten, so Rübig. "Wir sprechen uns klar für eine Anhebung der Entwicklungsfinanzierung aus. Nicht aus den Augen verlieren darf man dabei die finanziellen Schwierigkeiten einiger Länder, beispielsweise nach einer Wirtschaftskrise", führt der EU-Abgeordnete aus.

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