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Mitgliedstaaten und Europaparlament einigen sich auf EU-Budget für 2019. Fast eine Milliarde Euro mehr für Zukunftsbereiche.

Brüssel, 5. Dezember 2018 (ÖVP-PD) "Diese weitere Verhandlungsrunde hat sich ausgezahlt, die Mitgliedstaaten schießen fast eine Milliarde Euro frisches Geld für den EU-Haushalt 2019 zu. Es gibt deutlich mehr Geld für die Zukunftsbereiche Jugend, Bildung, Forschung und KMU", sagt der ÖVP-Europaabgeordnete Paul Rübig, einer der Chefverhandler des Europaparlaments für das EU-Budget, nach der Einigung mit den Mitgliedstaaten unter österreichischem EU-Vorsitz in der Nacht auf Mittwoch. "Das ist ein bedeutender Wegweiser für den künftigen EU-Finanzrahmen ab 2020."

Das ist ein bedeutender Wegweiser für den künftigen EU-Finanzrahmen ab 2020
Paul Rübig MEP

"Eine Milliarde Euro mehr gibt es auch für syrische Flüchtlinge in der Türkei. Mit der Höhe des EU-Haushalts für 2019 von Ausgaben über 148,199 Milliarden Euro sind wir daher zufrieden, die Mitgliedstaaten sind uns weit entgegengekommen", erläutert Rübig. "Damit liegt das EU-Budget bei 0,9 Prozent des europäischen Bruttoinlandprodukts und damit deutlich unter jener Schwelle von einem Prozent des BIP, das die Nettozahler stets fordern."

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