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Wer noch immer Stimmungsmache gegen Ceta betreibt, setzt auf Populismus von vorgestern.

Brüssel, 16. Mai 2018 (ÖVP-PD) "Das sind gute Nachrichten für die österreichischen Exporteure, Arbeitnehmer und Konsumenten. Die Ratifizierung von Ceta im heutigen Ministerrat ist ein Sieg der Vernunft und des ungetrübten Blicks auf wirtschaftliche Zusammenhänge und globale Realitäten", sagt der ÖVP-Europaabgeordnete und Handelspolitiker Paul Rübig. "Parteien, Aktivisten und Medien, die noch immer Stimmungsmache gegen Ceta betreiben, setzen auf Populismus von vorgestern und dürfen sich nicht wundern, wenn das Verständnis der Menschen dafür schwindet."

Europäische Standards werden durch Ceta gestärkt und nicht geschwächt, wie manche wider besseres Wissen behaupten. Paul Rübig MEP

"Der Handelsvertrag mit Kanada bringt uns Vorteile: Exporte und Wirtschaftswachstum nehmen zu, neue Jobs entstehen, Preise für Konsumenten sinken", skizziert Rübig. "Konkret hat etwa das Forschungszentrum für Internationale Wirtschaft (FIW) ausgerechnet, dass die österreichischen Exporte nach Kanada durch Ceta über acht Jahre ab Inkrafttreten um knapp 50 Prozent oder rund 500 Millionen Euro steigen könnten. Dabei profitieren besonders Klein- und Mittelbetriebe und deren Arbeitnehmer."

"Europäische Standards sind ein wichtiger Bestandteil von Ceta und werden daher gestärkt und nicht geschwächt, wie manche wider besseres Wissen behaupten", sagt Rübig. "Selbst die hartnäckigsten Populisten müssten es angesichts der neuen protektionistischen Politik von US-Präsident Trump inzwischen erkannt haben: Schlimmer als freier Handel ist überhaupt kein Handel. Am besten ist natürlich fairer Handel, wie wir ihn durch Handelsverträge wie Ceta ausbauen und stärken."

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