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Straßburg. "Andere Teile der Welt suchen mehr und mehr die Konfrontation. Europa muss konsequent auf dem vielversprechenden Weg der Kooperation bleiben. Und Europa muss sich gegen Angriffe vielerlei Art verteidigen. Viele Attacken nehmen ihren Ausgangspunkt außerhalb der Wahrnehmung einer breiten Öffentlichkeit. Die Angriffe selbst werden nur zum Teil, zu spät oder gar nicht bemerkt. Aber die Wirkung der Angriffe kann sich in unserem Alltag gravierend niederschlagen, etwa durch IT-Ausfälle oder Blackouts, die lebenswichtige Infrastruktureinrichtungen lahmlegen könnten. Solche Angriffe, die einseitige politische Interessen oder Ideologien als Ausgangspunkt haben, haben verschiedene Quellen, aber immer nur ein Ziel: unsere europäischen Gesellschaften zu spalten, zwischen Institutionen und Gesellschaftsgruppen Spaltung zu verursachen und zu vertiefen", warnt Lukas Mandl, Sicherheitssprecher der ÖVP im Europaparlament, nach der Annahme des Verhandlungsmandats zum Entwurf der Richtlinie zum Schutzes kritischer Infrastruktur am Montagabend im Plenum des Europaparlaments. Mandl war in den zuständigen Ausschüssen für innere Sicherheit und Verteidigung maßgeblich an den Verhandlungen beteiligt war.

Europa muss konsequent auf dem vielversprechenden Weg der Kooperation bleiben.
Lukas Mandl MEP

Im Frühjahr sollen die "Trilog"-Verhandlungen zwischen Europäischem Parlament, Kommission und dem Rat der Mitgliedstaaten starten, um die nächsten Schritte zu fixieren. "Umfassend und rechtzeitig Vorsorge zu treffen, ist das oberste Gebot, wenn es um die Sicherheit der Europäerinnen und Europäer und die Wahrung unseres Lebensmodells geht", sagt Mandl.

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Mit 179 Mitgliedern aus allen EU-Mitgliedstaaten ist die EVP-Fraktion die größte Fraktion im Europäischen Parlament.

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