Dynamik des Balkans kann frischen Wind für Europa bringen. Frieden, Versöhnung, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit sind der Weg.

Brüssel, 11. Juli 2018 (ÖVP-PD) "Mit mehr als 8.000 Toten zählt das Massaker von Srebrenica zu den größten Kriegsverbrechen auf europäischem Boden seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Die vielen Toten und das Leid, die damit zusammenhängen, wirken bis heute nach", sagt Lukas Mandl, ÖVP-Europaabgeordneter und Mitglied in der Delegation des Europaparlaments für Bosnien und Herzegowina, am heutigen Srebrenica-Gedenktag. "Srebrenica muss uns eine Lehre sein: Wir müssen immer und überall aktiv für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit arbeiten."

Schlagen wir eine neue Seite in unserem gemeinsamen europäischen Buch auf und säen Kooperation, Verständigung und gute nachbarschaftliche Beziehungen. Lukas Mandl MEP

"Europa und der Balkan haben jetzt die Chance, aus der Spirale der negativen Gefühle auszubrechen. Die positive Dynamik am Balkan kann frischen Wind für ganz Europa bringen", sagt Mandl. "In der Vergangenheit waren Mittel- und Westeuropa an der blutigen Geschichte des Balkans nicht unbeteiligt. Wir mussten lernen: Wer Wind sät, erntet Sturm. Schlagen wir daher eine neue Seite in unserem gemeinsamen europäischen Buch auf und säen konsequent Kooperation, Verständigung und gute nachbarschaftliche Beziehungen. Dann kann Europa als Supermacht des Friedens aufblühen, die als positives Beispiel in die Welt ausstrahlt."