DIE HIER GEÄUSSERTEN MEINUNGEN SIND ANSICHTEN DER NATIONALEN DELEGATION UND ENTSPRECHEN NICHT IMMER DEN ANSICHTEN DER GANZEN FRAKTION

Zur heutigen Anhörung zum neuen „Erasmus +“-Programm erklärt Sabine Verheyen (CDU), kulturpolitische Sprecherin in der EVP-Fraktion:

„Erasmus + ist eine einzigartige europäische Erfolgsgeschichte. Über 9 Millionen junge Europäer konnten damit in den vergangenen 30 Jahren in einem anderen EU-Land studieren, ihren Horizont erweitern und Europa schätzen lernen. Das Programm leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Identität.

An diesem Erfolgskurs müssen wir auch in der neuen Finanzperiode ab 2021 festhalten. Es ist das richtige Signal, dass die EU-Kommission vorgeschlagen hat, das Gesamtbudget von 2021 bis 2027 auf 30 Milliarden Euro zu erhöhen. Wichtig ist aber auch, dass wir den Zugang zum Programm erleichtern. Deshalb sollten künftig auch kürzere und flexiblere Aufenthalte im Ausland gefördert werden. Außerdem wollen wir die Antragstellung vereinfachen, damit auch kleine Schulen und Bildungseinrichtungen an dem Programm teilnehmen können. So fördern wir optimal die grenzüberschreitende Mobilität aller Altersgruppen sowie die Zusammenarbeit im Rahmen europäischer Projekte.

Für CDU, CSU und EVP ist es zudem wichtig, dass der Name des Programms Erasmus + bleibt und nicht wie von der EU-Kommission vorgeschlagen, erneut Erasmus lautet. Schließlich umfasst es nicht nur Studentenaustausch, sondern insbesondere auch den Austausch im Bereich der schulischen und beruflichen Bildung, also von Auszubildenden, Lehrern und Schülern.“

REDAKTIONSHINWEIS

Mit 182 Mitgliedern aus 26 Mitgliedstaaten ist die EVP-Fraktion die größte Fraktion im Europäischen Parlament.

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