Intercultural dialogue

Religiöse Einrichtungen spielen eine wesentliche Rolle bei der Konfliktlösung und tragen zum sozialen Frieden bei, weil sie dabei helfen gesellschaftliche Werte zu schaffen, zu vermitteln und zu schützen. Sie üben unmittelbar und mittelbar erheblichen Einfluss auf die Gesellschaft aus. Wenn wir über die Kirchen sprechen, sprechen wir auch von Hunderten Millionen von Gläubigen.

Als Fraktion müssen wir die Ansichten und das Handeln verschiedener religiöser Vereinigungen verstehen, wenn es um Themen wie soziale Spannungen, Migration und Bildung geht. Wir müssen mit den Vertretern der Religionsgemeinschaften zusammenarbeiten und dabei die Unabhängigkeit des jeweils anderen anerkennen. Wir sind die einzige Fraktion im Europäischen Parlament, die seit langem einen ständigen Dialog mit Orthodoxen, Katholiken, Protestanten, Muslimen und Juden pflegt.

Nektarios Ioannou, Vertreter der orthodoxen Kirchen in der Europäischen Union, im Gespäch mit Emmanuel Pisani, Direktor der Fakultät Theologie und Religionswissenschaft des Institut Catholique de Paris


Die Religionsfreiheit ist ein Grundrecht. Wir sind der Ansicht, dass wir dieses Recht verteidigen und offen alle Fragen diskutieren müssen, die damit zu tun haben. Wir müssen nach Möglichkeiten für den Dialog und die Zusammenarbeit mit den beteiligten Religionsgemeinschaften suchen.

Mehrere hundert Personen, darunter Abgeordnete, Religionsführer, Vertreter von Regierungen und nichtstaatlichen Organisationen, Gäste und interessierte Bürger, nehmen an unseren jährlichen Konferenzen zum religiösen Dialog teil. Dabei werden aktuelle Fragen des interkulturellen Dialogs und des Dialogs zwischen Religion und Politik diskutiert.

Darüber hinaus erweitern wir durch andere öffentliche und interne Treffen kontinuierlich unseren Dialog mit hoch angesehenen Kirchenvertretern.

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