Beseitigung geschlechtsspezifischer Diskriminierung

Der Ausschuss ist zuständig für die Definition, die Förderung und den Schutz der Rechte der Frau innerhalb und außerhalb Europas sowie für eine Politik der Chancengleichheit. Dazu gehört der Einsatz für die Gleichstellung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt sowie für deren gleichrangige Behandlung im Berufsleben. Deshalb setzt sich der Ausschuss auch für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufstätigkeit und Familienzeit ein und unterstützt die Einführung flexibler Arbeitszeitregelungen, die verschiedene Arten von Urlaub sowie den Zugang zu Betreuungseinrichtungen umfassen.

Darüber hinaus ist er für die horizontale Umsetzung des Gleichstellungsprinzips in allen Politikbereichen der EU zuständig sowie für die Schaffung von Chancengleichheit im Bildungsbereich. Auch um die Chancenförderung von Frauen im ländlichen Raum, den Ausbau von IKT und Digitalisierung setzt sich der Ausschuss ein. Weitere Themenfelder sind die Förderung des weiblichen Unternehmertums sowie Wohlbefinden und Gesundheit der Frauen.

Zu den grundsätzlichen Anliegen der EVP-Fraktion gehören das Lohngefälle, wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen, Armut von Frauen, der zu geringe Frauenanteil in Entscheidungsgremien sowie Menschenhandel und Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Wir setzen uns in allen Mitgliedstaaten für die vollständige Gleichstellung von Männern und Frauen in Bezug auf Bezahlung und berufliche Entwicklung ein.

Die EVP-Fraktion fordert gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Erwerbsquote von Frauen, um dem anhaltenden geschlechtsspezifischen Beschäftigungsgefälle von 11,5 % entgegenzuwirken und das volle Potenzial der Kompetenzen und Fertigkeiten der Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu nutzen. Wir haben uns außerdem für die Bekämpfung jeglicher Form von Gewalt gegen Frauen und Mädchen eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Opfer geschützt und die Täter bestraft werden.

In Bearbeitung

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