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unsere zusammenarbeit mit nicht eu ländern

Unsere Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Ländern

Im Europäischen Parlament sind für die auswärtigen Beziehungen der EU neben dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, dem Entwicklungsausschuss und dem Ausschuss für internationalen Handel die interparlamentarischen Delegationen zuständig. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, die internationalen Kontakte des Parlaments zu pflegen und auszubauen, indem Sachverstand in Form praktischen Wissens und politischer Hintergrundinformationen über Situationen und Einzelpersonen in den Ländern und Regionen, für die sie zuständig sind, zur Verfügung gestellt wird. In den vergangenen Jahren haben die interparlamentarischen Delegationen zunehmend an Bedeutung gewonnen, und wurden zu einer wirksamen Form parlamentarischer Diplomatie.

Interparlamentarische Versammlung
Mitglieder des Europäischen Parlaments sind zudem an einer Reihe von Versammlungen nationaler Abgeordneter beteiligt. Zu nennen sind die Versammlung der EU mit Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks, mit Ländern des Europa-Mittelmeerraums, mit Ländern Lateinamerikas, mit Ländern in Osteuropa und im Südkaukasus und mit den NATO-Mitgliedstaaten.
Interparlamentarische Delegation
Diese interparlamentarischen Delegationen wurden durch einen Beschluss des Europäischen Parlaments mit dem Ziel geschaffen, die parlamentarische Dimension unseres Dialogs mit einer großen Zahl von Drittländern weltweit zu stärken. Beispiele sind Iran, Irak, Japan, China und Indien.
Gemischter Parlamentarischer Ausschuss (GPA)
Gemischte Parlamentarische Ausschüsse werden mit Bewerberländern oder Ländern, die Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnet haben, gebildet. Sie setzen sich aus einer gleichen Anzahl von Mitgliedern des Europäischen Parlaments und des Parlaments des jeweiligen Partnerlandes zusammen. Im Fall von Bewerberländern prüft der GPA die auf dem Weg zum Beitritt erzielten Fortschritte. Beispiele für Gemischte Parlamentarische Ausschüsse sind Kroatien und die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (EU-Bewerberländer) sowie Mexiko und Chile (im Rahmen von Assoziierungsabkommen).
Parlamentarischer Kooperationsausschuss (PKA)
Parlamentarische Kooperationsausschüsse beruhen auf spezifischen Abkommen mit den Ländern, die unter die „Europäische Nachbarschaftspolitik“ fallen (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Republik Moldau, Ukraine) und mit den Ländern, mit denen die Europäische Union Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (PKA) geschlossen hat, wie z. B. Russland, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan und Turkmenistan. Ihre Aufgabe ist die Überwachung der Umsetzung dieser PKA.
Parlamentarischer Stabilitäts- und Assoziationsausschuss
Parlamentarische Stabilitäts- und Assoziationsausschüsse werden mit den südosteuropäischen Ländern eingerichtet, in denen die Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) in Kraft getreten sind. Beispiele sind Albanien und Montenegro.
Transatlantischer Dialog der Gesetzgeber
Hierbei handelt es sich um eine besondere Form der interparlamentarischen Zusammenarbeit. Seine Aufgabe ist es, die parlamentarischen Verbindungen zwischen der Europäischen Union und dem US-amerikanischen Kongress zu verbessern und die Tätigkeit der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu unterstützen.

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