unsere netzwerke

Unsere Netzwerke

 

Den Rahmen der legislativen Arbeit zu verlassen und andere Gleichgesinnte innerhalb und außerhalb der EU zu erreichen, war das maßgebliche Kriterium für die Schaffung der einzelnen Stiftungen und Netzwerke der EVP-Fraktion. Obwohl sie mit  unterschiedlichen Aufgaben betraut sind, haben sie alle den Auftrag, den Raum für den Dialog zu vergrößern, in dem sich Mitte-Rechts-Ideen entfalten können.

 

Europäisches Ideennetzwerk (EIN)

European Ideas Network

Das Europäische Ideennetzwerk ist eine offene, gesamteuropäische „Denkfabrik“, deren Ziel es ist, neue Denkweisen über die wesentlichen Herausforderungen anzuregen, vor denen die Länder der Europäischen Union stehen. Das Netzwerk wurde im Sommer 2002 ins Leben gerufen und hat sich schnell zu einem wichtigen Treffpunkt und intellektuellen Forum für das Mitte-Rechts-Spektrum in der europäischen Politik entwickelt. Mit einer aktiven Mitgliedschaft von ca. 600 Entscheidungsträgern und Meinungsbildnern aus der gesamten Europäischen Union vereint das EIN Politiker, Vertreter aus der Wirtschaft, Wissenschaftler, politische Berater, Experten aus "Denkfabriken", Journalisten und Vertreter der Zivilgesellschaft, die europaweit eine gemeinsame politische Perspektive verbindet, sowie externe parteilose Fachleute und Kommentatoren, die an den hier behandelten politischen Fragen interessiert sind.

Robert-Schuman-Stiftung

Robert Schuman Foundation Logo

Die Robert-Schuman-Stiftung wurde 1989 gegründet. Die Idee für die Stiftung stammte von dem deutschen CDU-Politiker Egon A. Klepsch, dem damaligen Vorsitzenden der EVP-Fraktion, der die Notwendigkeit, die Demokratie in Europa aktiv zu fördern, erkannt hatte. So führte Klepsch beispielsweise Mitglieder nach Polen, als dort noch die Folgen des Kriegsrechts zu spüren waren. Mit Blick auf den demokratischen Wandel wurde eine von der EVP getragene Stiftung aus EVP-Mitgliedern gegründet, deren Ziel es ist, die Demokratie in Mittel-, Südost- und Osteuropa sowie in Lateinamerika und Afrika zu unterstützen. Später wurde die Stiftung nach Robert Schuman, dem „Vater Europas“, benannt. Sie bietet jungen Menschen, die Werte der rechten Mitte vertreten, einmonatige Praktika im Europäischen Parlament.

Robert-Schuman-Institut

Robert Schuman Institute

Das Robert-Schuman-Institut („Union of the Robert Schuman Institute for Developing Democracy in Central and Eastern Europe” – RSI) ist seit 1995 tätig und bietet Schulungen und Fortbildungen für bereits aktive sowie künftige Politiker der Parteien der EVP-Familie. Darüber hinaus organisiert das Institut Konferenzen zu aktuellen regionalen Themen. Zu den Zielen des Robert-Schuman-Instituts gehören die Förderung der Idee eines geeinten Europas und der grundlegenden Werte der EVP, die Unterstützung und Ankurbelung des demokratischen Wandels und der Entwicklung der Zivilgesellschaften sowie ein Beitrag zur Entwicklung der EVP-Schwesterparteien und der kooperierenden Parteien durch Schulungen und Fortbildungen.

Der Windhoek-Dialog

Der Windhoek-Dialog ist eine afrikanische Politikinitiative der EVP-Fraktion, die im März 1996 in Windhoek, der Hauptstadt Namibias, mit fünf afrikanischen Parteien aus anglofonen Ländern in Süd- und Ostafrika ins Leben gerufen wurde. Die Idee des Windhoek-Dialogs besteht darin ein Kooperationsnetzwerk zu entwickeln, nicht nur zwischen der EVP-Fraktion und ihren afrikanischen Partnern, sondern auch zwischen den afrikanischen politischen Parteien selbst; es geht darum ein Forum zu schaffen, in dem gleichgesinnte afrikanische Parteien und Mitglieder der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament sich treffen können und Ideen und bewährte Praktiken von guten Regierungsführungen, demokratischen Praktiken, nachhaltigen Entwicklungen und regionalen Zusammenarbeiten austauschen könnten.

Zu den gemeinsamen Werten, die unsere Zusammenarbeit definieren, gehören die Achtung der Menschenrechte und Freiheiten, die soziale Marktwirtschaft und die Rechtsstaatlichkeit auf der Grundlage der Gewaltenteilung und der Mehrparteiendemokratie sowie freie und faire Wahlen zur Unterstützung des Subsidiaritätsprinzips und, wenn zulässig, lokale und regionale Autonomie.

Als Antwort auf die neue Dynamik in Afrika, insbesondere die Schaffung erfolgreicher Mitte-Rechts-Parteien in Ländern wie Tansania oder Ghana, wurde im November 2015 der 'Neue Windhoek Dialog' ins Leben gerufen. Er baut auf dem Windhoek Dialog auf und richtet sich an neue Partner, jenseits der traditionellen afrikanischen Partner der EVP-Fraktion, der UPADD - Union der afrikanischen Parteien für Demokratie und Entwicklung.

Die Robert-Schuman-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützen diese Zusammenarbeit regelmäßig.

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