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11/01/2008Interkultureller Dialog funktioniert nicht ohne solide Basis. Erna Hennicot-Schoepges MdEP
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Die öffentliche Expertenanhörung, an der neben dem stellvertretenden EVP-ED-Fraktionsvorsitzenden Gunnar Hökmark (S) unter anderem auch der verantwortliche EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Jugend, Ján Figel (SK), teilnahm, befasste sich mit zwei Schwerpunktthemen, nämlich der Achtung gemeinsamer europäischer Werte und der besonderen Bedeutung eines Pluralismus der Religionen in Europa. Dabei bestand Einigkeit zwischen den Teilnehmern, dass es ohne einen eigenen Standpunkt und das Interesse an einer tatsächlichen Kommunikation mit dem anderen auch keinen kulturellen Austausch geben könne.
Der Europäischen Union falle in diesem Prozess die besondere Rolle zu, die notwendigen - auch finanziellen - Mittel für mehr Mobilität und mehr Wissensaustausch zwischen den EU-Bürgern zur Verfügung zu stellen. Ferner sollte Europa eine Plattform dafür bieten, vorhandene Netzwerke des interkulturellen Austauschs zu verknüpfen, anstatt immer neue Strukturen, Gremien und Agenturen zu schaffen. Ziel all dieser Maßnahmen müsse es sein, den interkulturellen Dialog zu verstetigen, ohne nationale Grundlagen zu beeinträchtigen. "Wenn die Menschen lernen sollen, besser zusammen zu leben, dann schließt das aus meiner Sicht ausdrücklich eine religiöse Dimension mit ein. Dazu bietet das Konzept der Nächstenliebe einen geeigneten Ansatzpunkt, denn anders als beim reinen Individualismus oder Laizismus ist der Dialog zwischen den Menschen ein besonderes Privileg der Religionen", so Erna Hennicot-Schoepges.
Weitere Infos zur EVP-ED-Anhörung über kulturelle Vielfalt, Religionen und Dialog
Für weitere Informationen:
Büro Erna Hennicot-Schoepges MdEP, Tel.: +32-2-2847836
EVP-ED-Pressestelle, Knut Gölz, Tel.: +32-479-972144









